Posts Tagged ‘Mathematik’

Peinliche Liebesgeständnisse

Thursday, January 7th, 2010

“Warren Beatty  – Der grössste Liebhaber aller Zeiten” lautete gestern die Schlagzeile eines Gratisblattes. Ja, ich muss leider gestehen, zwischendurch immer wieder dem Fluch zu erliegen.

Ein Freund habe ausgerechnet, dass Warren Beatty mit 12’775 Frauen geschlafen habe. Auf’s Loch. Ziemlich genau gerechnet oder geschätzt, oder nicht? Wenn nur keine Frau kommt und Herrn Beatty und seinen Freund verklagt, weil sie als Nummer 12’776 übergangen wurde.

Einiges interessanter fand ich aber eine kurze Aufstellung in einem Kasten daneben: Im Vergleich zu Beatty ist Kiss-Sänger Gene Simmons ein Waisenknabe. Er hat kürzlich zugegeben, mit 4’600 Frauen geschlafen zu haben. Jack Nicholson gestand 9’000 Affären, Julio Iglesias 3’000.

Zugegeben…gestand… Die armen Teufel wurden von der bösen Presse glatt gezwungen, nachzuzählen und zuzugeben, mit wievielen Frauen sie Sex hatten. Die Geständnisse wurde ihnen unter Folter abgerungen. Viel lieber hätten sie die Zahlen für sich behalten. Schliesslich ist es uns Männern peinlich, wie viele wir hatten. Niemals würden wir damit herumprahlen. Ein Schelm, wer Böses von den Herren denkt.

Silvester oder Das Ende des alten Jahres

Tuesday, December 29th, 2009

Alles hat ein Ende, auch das alte Jahr. Traditionell endet es am 31. Dezember um Mitternacht mit einem countdown. Man zählt gemeinsamdie letzten Sekunden des alten Jahres und beglückwünscht sich dann in die Arme fallend und anstossend. Der Beginn des neuen Jahres wird gefeiert. Noch bevor man weiss, was kommt.

Sollten die letzten Sekunden des alten Jahres nicht besser genutzt und ausgekostet werden, anstatt sie rückwärts zählend zu verschwenden? Schliesslich ist der Abschied für immer. Das alte Jahr kommt nie wieder. Am Totenbett steht die Verwandtschaft auch nicht im Kreis und zählt, sich in den Armen liegend, die noch bleibenden Minuten des Scheidenden, rückwärts und in freudiger Erwartung auf die Zeit nach dessen Ableben.

Da ist es doch seltsam, das vergangene Jahr zu verabschieden, ohne Wehmut, egal wie schön, gut und es uns 365 Tage lang begleitet, wie ein guter Freund. Ist es dann nicht undankbar und untreu, das alte Jahr jubelnd über die Planke laufen zu lassen?

Wer weiss schon, was 2010 bringen wird? Wird es seinen Vorgänger toppen können? Oder bleibt es hinter 2009 zurück und uns als “nicht schlecht, aber nicht so toll wie 2009″ in Erinnerung?