Sie ist die Mutter aller Top-5-Listen: Die Top 5 Rock Songs. Um auf die Liste zu kommen mussten die Songs ein einziges Kriterium erfüllen: Sie mussten sich in meiner CD bzw. iTunes Sammlung befinden.
Die Top 5 zu erstellen war unerwartet hart und. Ich habe mir stundenlang Songs angehört (was ich an sich sonst auch tue), Listen erstellt, Songs gestrichen, neue Listen erstellt. Am schlimmsten war aber die psychische Belastung. Ich musste mich auf fünf Songs beschränken und mich von mir ans Herz gewachsenen Songs wie The Pretender von Foo Fighters oder Apple Tree von Wolfmother verabschieden.
Und hier ist der hochkonzentrierte Tropfen meiner Top 5 (In alphabetischer Reihenfolge. Die Belastung war zu gross, als dass ich sie noch hätte ordnen können.):
Arctic Monkeys: I Bet You Look Good On The Dancefloor
Aggressiv, frech, dreckig, gradlinig. In meinen Augen repräsentiert dieser Song, was die Arctic Monkey ausmacht. Dazu ein Songtitel, der nach seinesgleichen sucht.
Feeder: Seven Days In The Sun
Feeder spielt melodiös, (g)riffig, eingängig. Die Britishe Indie-Band ist eine meiner Liebsten Bands. Seven Days In The Sun ist ein Surfer Song mit kantigen Gitarrenriffs und einer Gesangslinie mit hohem Wiedererkennungswert.
Glasvegas: Geraldine
Glasvegas’ Beitrag zum Komm-wir-machen-einen-Song-über-ein-Mädchen. Die Schotten um den ex-Fussballprofi James Allan haben sich mit ihrem erstem Album mein Herz erobert. Die epische Hymne Geraldine hat dabei kräftig mitgeholfen.
JET: Cold Hard Bitch
JET haben den Prä-Metal-Rock-Sound aus den siebziger Jahren ins heute geholt. Der Erstling holte in Australien 8fach Platin und JET wurden mit Are You Gonna Be My Girl berühmt. Trotz kommerziellem Erfolg hat sich ihre Musik nicht in Pop umgewandelt. Dieses Jahr sehe ich sie live am Gurtenfestival.
Stereophonics: My Friends
Das Intro des Songs fühlt sich an wie Lederjacken und Ray Ban-Sonnenbrillen. Auch nach dreizehn Jahren und fünf Alben auf Platz eins der UK-Charts ist der Stereophonics Sound noch immer unverkennbar. Die Musik strahlt auf mich eine direkte, unverhüllte Ehrlichkeit aus, was die Band zu einer meiner liebsten macht. Auch live am Gurten.
Die Paninifrage: 188