Posts Tagged ‘Perlenfinden’

High Fidelity: Top Five 2009

Sunday, January 3rd, 2010

Inspiriert von Nick Hornbys High Fidelity und gesehen bei Loretti. Die Top 5 meiner im 2009 gekauften Alben:

1. Glasvegas von Glasvegas
Die Band wurde von dem ehemaligen schottischen Fussballspieler James Allan gegründet. Die Rockhymnen und die wummernde Basedrum haben sich in meinem Gehirn festgesetzt. Das Album ist für mich grandios und gehört in jede Sammlung.  Ich bin richtig süchtig nach Glasvegas. Insbesondere: Flowers And Football Tops, Geraldine und Go Square Go.

2. Pull The Pin von Stereophonics
Ich habe mir 2009 zwei CDs von den Stereophonics gekauft (Pull The Pin und Word Gets Around). Die Band spielt die fliessende, verzerrte und eingängig Art von Gitarrenmusik, die ich liebe. Pull The Pin ist ein bisschen härter und kriegt darum den Vorzug. Ohrgenuss mit Stone, I Could Lose Ya und Pass The Buck.

3. Limited von The Monofones
Mein alter Lehrer hat eine der besten CDs des Jahres herausgegeben. Klingt ziemlich spiessig, oder? Die Musik der Monofones ist aber alles andere als spiessig, sondern irgendwo zwischen Punk und Rockabilly. Und mein alter Deutschlehrer spielt die verzerrte Gitarre. Das Album möchte ich jedenfalls nicht mehr missen müssen. Darum habe ich mir gerade das Neue bestellt.

4. Don’t Believe The Truth von Oasis
Darauf sind Hammersongs wie The Importance Of Being Idle, Turn Up The Sun und Lyla. Letzterer ist zwar schon fast so pop(ulär), dass er von staatlichen Radiosendern gespielt werden könnte. Trotzdem bekomme ich schon vom Anfang dieses Liedes eine Gänsehaut, wenn der Bass pulsiert und Liam die ersten Zeilen ins Mikrophon ruft. Don’t Bevelieve The Truth ist das letzte Oasis-Studioalbum, das mir noch gefehlt hat.

5.The Beatles (The White Album) von The Beatles
Das Legendäre White Album musste ich unbedingt haben. Da ist von allem was dabei: Reggae, Pop, Rock und Metal. Das Album ist voller Perlen wie zum Beispiel Happiness Is A Warm GunEverybody’s Got Something To Hide Except Me And My Monkey und dem härtesten Rocksong aller Zeiten: Helter Skelter.

Mein Vorsatz fürs neue Jahr: Ich will mir die Top 5 von Loretti anhören. Vielleicht schafft es eine davon in meine Top 5 für 2010.

Fucking Bruges und Internetperlen

Friday, September 5th, 2008

Dienstag waren Honeybunny und ich im Kino. 1745 Uhr, gleich nach Feierabend (Wahnsinnig iritierend, wenn man aus dem Kino kommt und draussen ist noch Tag). Er lief die letzte Woche und ich musste ihn unbedingt noch sehen: Brügge sehen und sterben. IN BRUGES . Colin Farrell, Brendan Gleeson, Ralph Fiennes (superfies), Clémence Poésy (eine Künstlerin, deren Name Poésy lautet!!) und schon sind fast alle wichtigen Akteure genannt. Ich liebe den Film: Nur eine Handvoll Protagonisten, die Handlung lokal begrenzt, gradlinige Story ohne viele Nebenhandlungen. Und: Der Plot war für einmal nicht vorhersehbar (wenn auch nicht der Ausdensockenhauer, wenigstens unvorhersehbar).

Ich will nicht zuviel über die Geschichte sagen, nur: Zwei Killer vertreiben sich die Zeit in ‘fucking shit-hole Bruges’ und warten auf den nächsten Auftrag. Demenstprechend sind die Dialoge ausgelegt auf Fluchen, Streitereien über Kultur und ‘fucking shit-hole Bruges’ und männlich-knapp hin und hergeworfene Bemerkungen. Zum Schluss dann westernmässiger Showdown. Kein Stirb-langsam-Brimborium und Kugelnhinundhergewerfe, sondern eine trocken-bedrohliche Verfolgungsjagd Marke er-jagt-ihn-Bumm-und-gut. Vergleichbar mit einem guten Western: Zwei, vieleicht drei Revolverhelden, ein kleines heisses Städtchen, ein bisschen Ehre. Zwei bis drei Schüsse. Fertig. Clint und John hätten bestimmt Ihre Freude.

Kurz: Ich war von dem Film begeistert, wie schon lange nicht mehr. Ab ins Netz auf www.imdb.com (Internet-Movie-Database; imdblen ist googeln für Film- und Fernsehjunkies). Dort hab ich mir die Filmographien von Gleeson und Fiennes angeschaut und die Premierenbilder. Darunter ein Bild von Anna Kubik. Hmmm, die war doch gar nicht in dem Film drin? Imdb sagt nur “ungarische Schauspielerin, Jahrgang ’57″. Unmöglich bei dem Photo. Also doch googlen. Dort stosse ich auf die Seite von Anna Kubik. Eine andere Anna Kubik. Trotzdem bin ich dort hängen geblieben: Nur 12 Bilder hat sie auf der Seite veröffentlicht, aber was für welche. Muss man gesehen haben (Link unter Linkx). Da habe ich eine richtige Perle entdeckt. Muss ich grad nochmal anschauen gehen.