Kürzlich habe ich den neuen Bart-Trend prophezeit: Alan aus Hangover war der Erste. Frankie Slow Down hat den Trend aufgegriffen. Das stimmte mich nachdenklich: Sollten Vollbärte auch ausserhalb von Eishockey-Playoffs wieder die Köpfe grosser Männer zieren müsste ich mitziehen. Zumindest im Rahmen meiner bartwuchsmässigen Möglichkeiten.
Noch lieber wäre ich ja voran gegangen. Doch beim voran gehen ist es so eine Sache: Man weiss nie, ob die anderen dann auch tatsächlich folgen. Da krempelt man die Ärmel nach hinten und stürzt sich in eine Schlägerein, der Unterstützung im Rücken gewiss. Doch kaum hat man dem grössten Gegner den ersten Schwinger ins Gesicht platziert, merkt man, dass sich die anderen doch noch umentschieden haben. Das ist natürlich nur ein Gedankenkonstrukt eines rein theoretischen Berserkers. In der Realität bin ich ja ganz kuschelig. Ausserdem waren Alan und Frankie ja schon vor mir da.
Aber die Bartsache hat jetzt eine neue Dimension erreicht: Sting hat den Bart auch stehen lassen! Ich habe mich immer gefragt, wie er mit einem so coolen Künstlernamen seine Band The Police nennen konnte. Wie kommt man auf die Idee seine eigene Band nach Gesetzeshütern zu benennen? Trotzdem, Sting hat keinen Schnauzer, sondern einen Bart. Nach den Kumpeltypen Alan und Frankie trägt jetzt auch Den-die-Frauen-wollen Sting Stahlwatte im Gesicht. ich sollte meine Rasierklingen wohl tatsächlich im Internet versteigern.